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TRAXX-Lokomotiven tragen während der weltweiten Pandemie wesentlich zum Transport von lebenswichtigen Gütern bei

Die weltweite Krise macht deutlich, welchen Beitrag die vielseitige und zuverlässige TRAXX-Lokomotivplattform im Hinblick auf die Kapazität des Schienengüterverkehrs in Europa leistet. 

Das COVID-19-Virus beherrscht nach wie vor die Schlagzeilen und steht im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Eine der größten Herausforderungen, mit denen Regierungen und Behörden während der Pandemie konfrontiert waren und sind, ist die Frage, wie der Grundbedarf der Menschen unter mannigfach erschwerten Bedingungen weiter gedeckt werden kann. Wie kann der Transport wichtiger Waren und Versorgungsmaterialien in einer Zeit, in der unter anderem Grenzkontrollen mit den dazugehörigen Schlangen an der Grenze wieder Wirklichkeit werden könnten, weiterhin sichergestellt werden? Bombardier nimmt diese Herausforderung an und kann einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit mit der vielseitigen und zuverlässigen TRAXX-Lokomotivplattform leisten. 

Auch der Nachhaltigkeitsaspekt ist ein eindrucksvoller: Dem deutschen Schienenverkehrsbündnis Allianz pro Schiene zufolge hat ein einziger Güterzug mit 104 Containern nach EU-Standard die gleiche Transportkapazität wie 50 Standard-Lkw. Pro Tonnenkilometer (der Maßeinheit für die Verkehrsleistung im Güterverkehr: zurückgelegte Kilometer multipliziert mit der der beförderten Gütermenge in Tonnen) verursachen Güterzüge 80 Prozent weniger CO2 als Lkw. 

2.000 Tonnen Gepäck: eine TRAXX-AC-Lokomotive, hier noch auf dem Versuchsring in Velim. Inzwischen ist sie nur eine der vielen, vielen Loks, die in Europa dabei helfen, die steigende Nachfrage an Gütertransporten zu befriedigen.

Gegenwärtig haben die 2.000 TRAXX-Lokomotiven, die derzeit in Betrieb sind, einen Anteil von rund 50 Prozent an den modernen Elektrolokomotiven in Europa.

„Die Güterbahnen befördern neben wichtigen Rohstoffen auch Lebensmittel und medizinische Erzeugnisse“, heißt es in einer Charta vom 26. März, die von europäischen Schienenverkehrsverbänden und Betreibern herausgegeben wurde."

Wichtige Industriezweige wie die Energie- und Chemiebranche, die produzierende Industrie allgemein sowie ganz wesentlich Seehäfen sind alle für ihre tagtägliche Arbeit vom Schienengüterverkehr abhängig, dessen Stärke die Bündelung und der effiziente Transport der Güter ist.

Eindämmung der Verbreitung von COVID-19

Im Zusammenhang mit der weltweiten COVID-19-Pandemie bietet der Lokomotivtransport zusätzlich den Vorteil, dass er weniger stark von Quarantänemaßnahmen und Einreisebestimmungen betroffen ist.  Anstelle von 50 Lkw und den dazugehörigen Fahrern, die potentiell Grenzen queren, ist es bei einer einzelnen TRAXX-Lokomotive so, dass der Lokführer die Lieferung seinem Kollegen an der Grenze übergibt. So wird der persönliche Kontakt begrenzt und die Belastung für die Straßen- und Grenzinfrastruktur sowie das Personal reduziert. 

Eine weitere Möglichkeit, wie die TRAXX-Lokomotivplattform bei der Eindämmung des COVID-19-Virus helfen kann, ist die innovative Last Mile-Funktion der jüngsten elektrischen TRAXX-Generation. Diese Funktion unterstützt Elektrolokomotiven mit einem zusätzlichen Dieselmotor. Mit dessen Hilfe können die Betreiber die Züge von der Strecke in nicht-elektrifizierte Bereiche transportieren, ohne Rangierloks einsetzen zu müssen. Das bedeutet eine Schnittstelle weniger, sodass die Möglichkeit einer Verbreitung des Virus innerhalb der Bahnbranche auch hier eingeschränkt bleibt.

Eine TRAXX-AC-Lokomotive bei der Einfahrt in einen nicht-elektrifizierten Bereich, angetrieben durch die Last Mile-Funktion.

Kurzinfos: Europas TRAXX-Lokomotiven

TRAXX-Loks ziehen jährlich Güterzüge mit einem Gewicht von 200 Millionen Tonnen

2.000 TRAXX-Lokomotiven sind innerhalb Europas in Betrieb

Die TRAXX-Flotte kommt auf eine Jahreslaufleistung von 300 Millionen Kilometern

Zuverlässige Wartung für eine stabile Versorgung mit lebenswichtigen Gütern

Unsere erfahrenen Serviceteams führen während des COVID-19-Ausbruchs weiterhin Wartungsarbeiten an Europas TRAXX-Lokomotiven durch.

Zuverlässigkeit ist gerade während einer Krise besonders wichtig. Daher blieb und bleibt ein   
wesentlicher Teil unserer TRAXX-Serviceteams weiter im Dienst, um den Betrieb von TRAXX-Lokomotiven in Europa aufrechtzuerhalten. Auch dieser Service ist ein wesentlicher Bestandteil des Systems Schiene. Waren und Dienstleistungen, auf die wir angewiesen sind, werden zuverlässig täglich zur Verfügung gestellt – und das nicht nur in Krisenzeiten. 

Hupttitel Foto: Thies Raetzke, Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)